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Das CAFM-Lexikon gibt Ihnen
Auskunft zu vielen Begriffen und Termini aus dem Umfeld des computer-aided
facility-management. Sollten Sie der Meinung sein, daß hier etwas falsch ist oder
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Der Begriff r. E. entspricht weitgehend dem angelsächsischen
Begriff Computer-Aided Design, von dem das auch im deutschsprachigen
Raum gebräuchliche Kürzel CAD abgeleitet ist. Er wird
einerseits als Oberbegriff auf alle rechnerunterstützten
Prozesse angewendet, die zum Entwurf eines neuen Objektes oder
Projektes führen, und steht andererseits in eingeschränktem
Sinn nur für diejenigen Entwurfsprozesse, die nicht mit dem
Begriff
rechnerunterstützte Konstruktion belegt
ist. Man spricht z. B. von rechnerunterstütztem Leiterplatten-
und Schaltkreisentwurf, dem Entwurf einer Inneneinrichtung oder
eines ganzen Bauwerks, eines Kommunikationsnetzwerkes oder der
räumlichen Anordnung von
Facilities wie Maschinen
bzw. Anlagenkomponenten (
Facility Layout).
Durch die Rechnerunterstützung von Entwurfsprozessen
kann eine erhebliche Steigerung der Arbeitsproduktivität
und Verbesserung der Qualität der Entwürfe erreicht
werden. Dabei ist der r. E. nicht unabhängig von anderen
betrieblichen Prozessen zu sehen. Mit wachsenden rechentechnischen
Möglichkeiten entwickelte sich der r. E. weit über die
rechnerunterstützte Zeichnungserstellung hinaus, die in einer
früheren Phase Schwerpunkt der Anwendung von CAD war (teilweise
wurde CAD sogar synonym zu Computer Aided Drafting verwendet).
Sobald das Endergebnis des r. E. nicht mehr nur Dokumentation
auf Papier (etwa in Form von Werkstattzeichnungen oder grafischer
Schemata), sondern umfassendere rechnerinterne Modelle von Entwürfen
sind, können andere rechnerunterstützte betriebliche
Prozesse in hohem Maß vom r. E. profitieren. Dies betrifft
z. B. die automatisierte Ableitung von Mengengerüsten zu
entworfenen Netzwerken, von Inventarlisten, die rechnerunterstützte
Fertigung computerbasiert entworfener Formen für die Produktion
von Automobilkarosserieteilen, die rechnerunterstützte Herstellung
und Bestückung von Leiterkarten, die Durchführung komplexer
Berechnungen, z. B. die FEM-Analyse sowie die rechnerunterstützte
Qualitätssicherung (CAQ) durch Ableitung von Informationen
(aus dem jeweiligen rechnerinternen Modell) zur Steuerung von
NC-Meßmaschinen (CAD/CAM, CIM). Der r. E. wird u. a. auf
Grund der für ihn erforderlichen Kreativität heute meist
in interaktiver Arbeitsweise durchgeführt. Dabei ist die
Mensch-Rechner-Kommunikation von großer Bedeutung. Sie ist
heute weitgehend durch die Nutzung von
Computergrafik
und entsprechender grafischer Geräte geprägt, die auch
aus ergonomischer Sicht effektiv sind. Wichtigste Bestandteile
von Systemen für den r. E. sind neben Rechnern selbst Geräte
für die externe Speicherung, Grafikdisplays, Eingabegeräte
wie Tastatur und Maus sowie Ausgabegeräte wie Drucker, Plotter
und in besonderen Fällen photographische Kamerasysteme (Peripherie).
A.I.
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