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Das CAFM-Lexikon gibt Ihnen
Auskunft zu vielen Begriffen und Termini aus dem Umfeld des computer-aided
facility-management. Sollten Sie der Meinung sein, daß hier etwas falsch ist oder
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Netzwerkes in einem Gebiet,
Gelände bzw. Bauwerk.
Beim N. L. ist i.allg. eine Vielzahl von Randbedingungen
zu beachten. Dazu gehören fest vorgegebene Anschlußstellen
für das auszulegende Netzwerk (z. B. Einspeisungen von Elektroenergie
seitens übergeordneter Versorgungssysteme, Anschlüsse
an fest lokalisierte Abnehmer). Weiterhin sind Knotenkomponenten
von Netzen wie Verteiler, Pumpstationen und Steuerungs- bzw. Überwachungseinrichtungen
meist nicht frei positionierbar, sondern dürfen nur
in speziell dafür vorgesehenen Räumen aufgestellt werden.
Die einzelnen Verbindungen eines Netzwerkes (Kabel, Rohre) sind
schließlich weitgehend an Trassen verschiedener Bauformen
gebunden. Dabei kann es sich z. B. um Rohrleitungsbrücken,
Schächte oder Kabelführungseinrichtungen unterschiedlicher
Art handeln. Das Bild zeigt eine hierarchisch gegliederte Kabeltrasse.
Die Aufgabe des F. L. besteht darin, die Knotenkomponenten eines
Netzwerkes so zu plazieren und die einzelnen Verbindungen so zu
führen (Routing), daß die gesamten Material- und Installationskosten
für das Netzwerk unter Einhaltung aller Randbedingungen minimal
werden. Zuweilen sind diese Randbedingungen so einschränkend,
daß wenig Alternativen für das N. L. verbleiben. Dies
ist z. B. bei der
strukturierten Verkabelung in Bürogebäuden
häufig der Fall.

Man kann das N. L. als Problem der Layout-Optimierung (
Layout-Entwurf)
z. B. so formalisieren, daß man sämtliche sinnvolle,
den Randbedingungen genügenden Möglichkeiten für
die Plazierung von Knotenkomponenten des Netzwerkes und für
die Führung von Verbindungen zwischen diesen und zu festen
Anschlußstellen als Graphen modelliert und auf diesen den
die Netzwerk-Struktur beschreibenden Graphen optimal abbildet.
A.I.
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