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Das CAFM-Lexikon gibt Ihnen
Auskunft zu vielen Begriffen und Termini aus dem Umfeld des computer-aided
facility-management. Sollten Sie der Meinung sein, daß hier etwas falsch ist oder
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Das L. P. spielt in sehr unterschiedlichen Bereichen eine große
Rolle. Die Ver- und Entsorgungseinrichtungen, deren Standorte
zu optimieren sind, können z. B. Supermärkte, Schulen
und Kindertagesstätten zur Versorgung von Wohngebieten, Filialen
einer Handelskette, Warenumschlagzentren, Recycling-Stützpunkte,
Verteiler in Elektroenergieversorgungsnetzen und Konzentratoren
in
Kommunikationsnetzwerken sein. Das wichtigste Ziel
der Optimierung bezieht sich meist in irgendeiner Weise auf die
Länge der Wege zwischen Abnehmern, Verbrauchern und anderen
Kunden sowie Zulieferern einerseits und den Ver- oder Entsorgungseinrichtungen
andererseits. Dabei kann das Ziel z. B. in der Minimierung der
durchschnittlichen Weglänge oder des längsten auftretenden
Weges bestehen. Die mit Weglängen korrespondierenden Ziele
beziehen Aspekte ein, die i. allg. weit über die begrenzte
Lokalität der in Frage kommenden Standorte der Einrichtungen
hinausgehen. Zusätzlich spielen bei der Behandlung des L.
P. meist aber auch Ziele und Restriktionen eine wichtige Rolle,
die sich ausschließlich auf diese Standorte beziehen. Ein
Beispiel dafür ist die Festlegung des Standortes für
einen Etagenverteiler in einem Kommunikationsnetzwerk, das in
einem Gebäude installiert werden soll
(
Netzwerk-Layout).
Vom Etagenverteiler gehen die einzelnen Leitungen sternförmig
zu den Kommunikationsendgeräten, die in der Etage verteilt
sind. Der Etagenverteiler sollte also so plaziert sein, daß
diese Leitungen und die Steigleitung zu ihm insgesamt möglichst
kurz werden. Andererseits kann er aber nicht an beliebiger Stelle
auf der Etage, sondern nur in bestimmten, kleinen Räumen
untergebracht werden. Falls ein solcher Raum erst zu schaffen
ist, sind damit i. allg. an verschiedenen Stellen auf der Etage
unterschiedliche Kosten verbunden. Diese gehen in das Optimierungsproblem
ebenfalls mit ein. Viele L. P. lassen sich adäquat als mehrkriterielle
Optimierungsprobleme fassen (Polyoptimierung). Bei L. P. geht
es um die räumliche Anordnung (Engl. Layout) eines Objektes
(
Facility) oder mehrerer Facilities, allerdings beschränkt
auf die Auswahl von Standorten. Bei allgemeineren Problemstellungen
zur räumlichen Anordnung spricht man von
Facility
Layout, im Fall der Anordnung von industriellen Objekten wie Maschinen
und Anlagenkomponenten in einer Fabrikhalle von
Fabrik Layout
oder Plant Layout (vgl. auch
Layout-Entwurf und
Layout-Optimierung).
A.I.
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