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Das CAFM-Lexikon gibt Ihnen
Auskunft zu vielen Begriffen und Termini aus dem Umfeld des computer-aided
facility-management. Sollten Sie der Meinung sein, daß hier etwas falsch ist oder
daß ein wichtiger Begriff fehlt, treten Sie mit uns in Kontakt.
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Im Bereich des
Computer-Aided Facility Management (CAFM) ist
die D. von Altdokumenten (z. B. Bauzeichnungen) von großer
Bedeutung. Diese Altdokumente repräsentieren häufig
einen umfangreichen Teil der Ausgangsinformationen für den
Aufbau einer CAFM-Lösung. Sie müssen deshalb zunächst
einmal im Computer in digitaler Form abgebildet werden. Die D.
von Altdokumenten kann in verschiedenen Arbeitsweisen erfolgen.
Eine nun schon klassische und heute nicht mehr so verbreitete
Technik besteht im interaktiven "Nachzeichnen" der Vorlage
am Digitalisiergerät. Das Altdokument wird dabei auf ein
planeres Digitalisiertablett aufgespannt. Anschließend werden
z. B. mit Hilfe eines in x- und y-Richtung verschiebbaren Fadenkreuzes
relevante Punkte in der Zeichnung angefahren und deren Koordinaten
automatisch übernommen. Ein Nachteil dieser Form der D. ist
der große Arbeitsaufwand, ein Vorteil besteht darin, daß
die digitale Repräsentation der Vorlage im Rechner durch
den Nutzer des Digitalisiergerätes beeinflußbar ist
und damit gut strukturiert werden kann.
Ein spezieller Fall der D. ist das
Scannen, das nicht nur für
die Erfassung von technischen Zeichnungen, sondern auch von Photos,
Gemälden und anderen zweidimensionalen Vorlagen genutzt wird.
Das Ergebnis des Scannens ist ein Abbild der Vorlage, das ausschließlich
aus Rasterpunkten zusammengesetzt ist. Für viele Zwecke sind
solche Rasterbilder nicht ausreichend, zur weiteren Verarbeitung
von Plänen benötigt man als Beschreibungselemente mindestens
Punkte und Linien sowie natürlich Zeichen und andere Symbole.
Um von reinen Rasterdarstellungen zu vorrangig durch Linien beschriebenen
digitalen Repräsentationen zu kommen, wird der Prozeß
der sogenannten
Vektorisierung durchgeführt. Dabei werden
näherungsweise auf einer Geraden liegende Rasterpunkte zu
einer Strecke (oft auch Vektoren genannt) zusammengefaßt,
die dann nur noch durch die Koordinaten von Anfangs- und Endpunkt
sowie durch Linienattribute beschrieben werden.
Je besser strukturiert eine digitale grafische Darstellung ist,
um so besser kann sie für nachfolgende Verarbeitungsprozesse
genutzt werden. Im Bereich des CAFM ist es z. B. wichtig, die
festen Teile eines Bauwerkes und Inventar voneinander unterscheiden
zu können. Hat man als Vorlage einen Geschoßplan, in
dem auch Mobiliar in den einzelnen Räumen eingezeichnet ist,
so reicht eine unstrukturierte Vektordarstellung zur Trennung
von Bausubstanz und Mobiliar nicht aus. Hier ist vielmehr das
Gebiet der automatisierten Bildinterpretation bzw. Objekterkennung
herausgefordert. Eine ähnliche Situation liegt vor, wenn
es darum geht, Räume in Geschoßplänen zu identifizieren,
ihre Begrenzungen zu erkennen und in einer CAFM-Lösung automatisiert
entsprechende Raumzonen zu generieren (
Raumzonenverwaltung).
Die D. im Sinne einer automatisierten Erzeugung rechnerinterner
Modelle realer Objekte betrifft im Bereich des CAFM z. B. die
Generierung von
3D-Modellen von Bauwerken, Anlagenkomponenten
oder anderer
Facilities auf der Grundlage einer 3D-Vermessung
z. B. mittels 3D-Scanning oder Photogrammetrie.
A.I.
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