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Das CAFM-Lexikon gibt Ihnen
Auskunft zu vielen Begriffen und Termini aus dem Umfeld des computer-aided
facility-management. Sollten Sie der Meinung sein, daß hier etwas falsch ist oder
daß ein wichtiger Begriff fehlt, treten Sie mit uns in Kontakt.
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Es handelt sich in der Praxis meist um serielle Busse mit elektrischen oder
optischen Kabeln (Koaxialkabel, verdrillte Zweidrahtleitung, Lichtwellenleiter),
an die alle Geräte/ Komponenten angeschlossen werden.
Viele bekannte
Kommunikationsnetzwerke basieren auf Bussystemen wie z.B. Computer-
Netzwerke oft auf dem Ethernet-Bus.
Man unterscheidet Busse hinsichtlich ihrer Struktur nach Linien-, Stern-, Baum- und Ring- Topologie. Es gibt auch freie Topologien, die sich aus diesen Grundstrukturen zusammensetzen.
![]() Linie |
![]() Stern |
![]() Baum |
![]() Ring |
Die verschieden Bussysteme definieren jeweils bestimmte
Übertragungsgeschwindigkeiten oder auch Datenraten. Die maximale
Übertragungsgeschwindigkeit ist unter anderem von physikalischen Parametern
des Busses wie Länge, Medium (Kabeltyp), Topologie und Anzahl der Teinehmer
abhängig.
Jeder Busteilnehmer besitzt eine eindeutige Adresse. Die Datenpakete enthalten
jeweils ihren Absender und den Empfänger. Da oft auch Nachrichten an
mehrere oder alle Teilnehmer gerichtet werden müssen, sind meist auch
Gruppenbildungen möglich. Dafür erhalten alle Teilnehmer, die zu
einer Gruppe gehören, zusätzlich die entsprechende
Gruppenadresse.
Da ein Bus ein gemeinsamer Kommunikationskanal für viele Teilnehmer
ist, wird der Datenverkehr durch Protokolle, insbesondere durch
Zugriffsmechanismen, geregelt. Man unterscheidet Zugriffsmechanismen, bei
denen
Jedes der oben genannten Prinzipien ist für bestimmte Anwendungsgebiete besser geeignet als für andere. So bevorzugt man z.B. bei echtzeitkritischen Fahrzeug- oder Prozeßsteuerungen solche Bussysteme, die eine fest definierte bzw. maximale Antwortzeit von wenigen Millisekunden auch bei höchster Buslast garantieren.
Der Begriff Feldbus stammt aus der Automatisierungstechnik. Als Feldbusse
werden solche Busse bezeichnet, die Sensoren, Aktoren und Steuerungen im
Automatisierungs-"Feld" direkt miteinander verbinden.
In der Vergangenheit wurden auch in Anlagen der Gebäudeautomatisierung
fast ausschließlich Steuerungen verwendet, bei denen jedem Sensor und
jedem Aktor eine eigene Leitung zugeführt wurde (strenge Sterntopologie).
In komplexeren Anlagen sind damit sehr dicke, unhandliche Kabelbäume
notwendig, die nur schwer erweiterbar sind. Außerdem können
herkömmliche Steuerungen, die in großen Gebäuden
verteilt sind, nur schwer für eine zentrale Administration vernetzt
werden.
Seit einigen Jahren etablieren sich nun verschiedene Feldbussysteme auch
in der
Gebäudeautomatisierung (building automation). Dort
ermöglichen sie eine durchgängige, gewerkeübergreifende Vernetzung
aller Komponenten der Automatisierungsanlagen. Die Hauptaufgabe eines Bussystems
in der Gebäudeautomatisierung (Gebäudebus) ist die
Übertragung von Zähl- und Meßwerten, Meldungen sowie Schalt-
und Stellbefehlen.
Die Vorteile des Einsatzes von Bussystemen in der Gebäudeautomatisierung
sind
ISO- OSI- Schichtenmodells,
Hauptanwendungsbereiche der Feldbussysteme im Gebäude sind Beleuchtung,
Jalousie/ Rolläden, Heizung, Klima, Lastmanagement, Überwachung,
Störungsmeldung und Zugangssicherung.
Hier eine Auswahl von Bussystemen, deren Protokolle offengelegt sind:
M.S.
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